top of page

               

   Orientierung der künstlerischen Bestrebungen

 

Norbert Grebmers Kunstschaffen begann in der Nachkriegszeit. Malen und Zeichnen war für ihn eine fortwährende Auseinandersetzung mit Emotionen, Gedanken und formalen Anliegen. Grebmer schulte sein Auge an der Tradition der Kunst. Er wusste, dass "sehen" und "wissen" sich nicht trennen lassen, und um eine ihm adäquate Ausdrucksform zu finden, scheute er sich nicht zu experimentieren. So schuf er sich eine Sprache, in der sich Wahrnehmung, Gefühl und Poesie verbinden. Ebenso spürt man in seinen Arbeiten einen regen Gedankenaustausch mit Vorbildern, wie den Expressionisten einerseits und den Kubisten andererseits. Maler, mit deren Kunst er sich besonders eingehend beschäftigte, sind Pablo Picasso, Paul Klee und Emil Nolde. Grebmer benützte die Bildfläche, um Eindrücke, die durch ein Modell, einen Gegenstand oder eine Landschaft ausgelöst wurden, subjektiv zu definieren und zu interpretieren. In der Darstellung einer menschlichen Gestalt, der Persönlichkeit eines Baumes, der Eigenart einer Landschaft oder des Erscheinungsbildes einer Architektur versuchte er, das Wesentliche des Objekts mit seinem augenblickshaften Erleben in Einklang zu bringen. Indem er den eigentlichen Kern des Geschauten aufzudecken bestrebt war, bediente er sich einer jeder Umschreibung baren, mitunter stark reduzierten Gegenstandsdarstellung. Nicht der äußere Schein der Dinge, sondern deren von ihm erkannte innere Wirklichkeit war das Thema seiner Arbeiten.

​

1929 - am 29 August geboren in Feldkirch

​

1935-1939 - Volksschule in Feldkirch

​

1948 - Matura

​

1948-1949 - Absolventenkurs an der Handelsakademie Bregenz

​

1949-1953 - Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien

​

1953 - Diplom. Lebt anschließend als freischaffender Maler in Feldkirch.

​

1956 - Preis des Institut Français beim Tiroler Graphik-Wettbewerb

​

                              1957 - Heirat mit Ingrid Pümpel 

​

                              1958 - Geburt der Tochter Sabine

​

                              1972 - ab September Fachlehrer für bildnerische

                                                 Erziehung am Bundesgymnasium in Feldkirch

​

                              1982 - Erkrankung an Lungenkrebs

​

                              1983 - am 28. Jänner gestorben in Feldkirch

​

​

Lebenslauf

Ort des künstlerischen Schaffens

© 2024 Sebastian Grebmer

bottom of page